26. Oktober 2013 6 26 /10 /Oktober /2013 21:11

Neben Jazz und Weißwurst steht ein weiteres Highlight der H&H Wein- und Bierwirtschaft auf der Tagesordnung: Das traditionelle Kesselsknall-Essen am 8. November sowie am 6. Dezember 2013. Serviert wird ab 17 Uhr, die Wirtsleute Heike & Heinz empfehlen eine telefonische Vorbestellung, weil: Wenn wech, dann wech!

 

kesselsknall

Foto: grillsportverein.de


Die Geschichte und die Varianten des Kesselknalls (Döppekooche) hier in Kürze:

 

Der Döppekooche ist eine alte rheinische Spezialität und war ursprünglich ein „Arme-Leute-Essen“. Er wurde traditionell bei den einfachen Leuten am St. Martinsfest aufgetischt, da sie sich keine Martinsgans leisten konnten.


Döppekooche besteht aus einer Masse von geriebenen Kartoffeln, fein zerkleinerten Zwiebeln, Eiern und Gewürzen, beliebig versetzt mit Dörrfleisch (Speckstreifen) oder Mettwurststückchen. Die Verwendung von Speck (oft auch der abgetrennten Schwarte) ist nach den meisten Rezepten unerlässlich. Seltener sind auch Varianten mit Blutwurst oder Wiener Wurst als Einlage zu finden. Die Masse wird in einem (am besten gusseisernen) Bräter etwa zwei Stunden lang im Ofen gebacken, bis sie eine dunkle Kruste überzieht. Als Beilage wird vielerorts Apfelmus gereicht.


Der Döppekooche heißt in fast jedem Ort anders. In Koblenz heißt er Debbekooche, während er nur einige Kilometer südlich in Lahnstein und Braubach Dibbedotz genannt wird. In der Stadt Boppard ist er als Debbekuche bekannt. In Holzfeld, einem Stadtteil von Boppard wird er Kulles (Holzfelder Kulleslauf) genannt. Im Taunus heißt er Dibbelabbes. Während er in Bonn-Bad Godesberg als Knüles bezeichnet wird, heißt er auf der gegenüberliegenden Rheinseite in Königswinter-Oberdollendorf Knällchen und in Bad Honnef und Königswinter Kesselsknall. Die Namen Schorreles oder Scharles sind im Hunsrück und der Pfalz verbreitet. In Remagen und Umgebung wird dieser "Schemmes" genannt. Außerdem gibt es noch die Bezeichnungen Flennes Uhles, Puttes, Dielzkooche, Erbelskooche (Erdäpfelkuchen), Tuffelskoochen oder Kesselskooche. Auch im Westerwald gilt der Kartoffelkuchen als eine regionale Spezialität. In dieser Region wird es als Datschert, Datschi, Dibbekochen bezeichnet. So wurde der größte Döppekooche der Welt, an dessen Herstellung elf Amateurköche beteiligt waren, 1983 in einer Brotfabrik in Ebernhahn im Westerwald gebacken. Er ergab etwa 4000 Portionen bei einer Oberfläche von fast 5 m². (Quelle: http://de.wikipedia.org)

 

Bei uns im H&H nicht ganz so groß - trotzdem herzlich willkommen und guten Appetit!

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