25. November 2012 7 25 /11 /November /2012 16:43

Die vorletzte Jazz-Live-Session 2012 in der H&H Wein- und Bierwirtschaft sollte am 30. November eigentlich die Gruppe "Les Copains" bestreiten. Aufgrund von Krankheit mussten die beliebten Jazzer diesen Termin absagen. An den Start geht dafür das Trio "A-Z X-tett", bestehend aus dem Gitarristen Manonath Flick, dem Pianisten Sven Gröpper sowie Sven Ostrowski am Kontrabass.


 

a-zxtett

         Manonath Flick und Pianist Sven Gröpper bei einem Auftritt 2011

 

 

Ein Artikel über die beiden Musiker Flick und Gröpper war am 22.06.2011 im Kölner Stadtanzeiger zu lesen:

 

Ideen aus der Wanne

 

"Ein Akustikkonzert ist eine recht intime Sache: Die Musiker kehren vor Publikum ihr Innerstes nach außen, die Zuhörer lauschen den in Klang gegossenen, emotionalen Momentaufnahmen. So war es auch beim Auftritt des Rheidter Jazzduos „Jazzt“ im Mondorfer Weinlokal „Nachlese“. Seit mehr als zehn Jahren sind Gitarrist Manonath Flick und Pianist Sven Gröpper musikalische Weggefährten, trotzdem feierten sie dort eine Premiere – zum ersten Mal spielten die beiden öffentlich selbstkomponierte Stücke aus verschiedenen Schaffensperioden. Daher seien sie auch etwas nervös, verriet Flick dem Publikum.

 

Das hörte man dem Spiel allerdings nicht an: Mit vielschichtigen Werken zogen „Jazzt“ die zahlreichen Zuhörer schnell in ihren Bann, nahmen sie mit auf eine Reise in rhythmisch treibende, berückende Klangwelten. Im leicht funkigen „Bop“ etwa verschmolz das Duo wohlig-beschwingte Klavierakkorde mit eindringlichem Gitarrenpicking – der perfekte Soundtrack für einen Spaziergang am Ufer der Seine. Französisches Flair versprühte auch die ebenfalls von Gröpper stammende Komposition „What will happen?“, die wie eine warme Brise Sommerwind daherkam. Gröpper bediente dabei die Melodica, spielte eine Melodie voll hauchzarter Melancholie und unbeschwerter Leichtigkeit.


Das man auch Volkslieder verjazzen kann, zeigte Flick mit seiner Version von „Das Wandern ist des Müllers Lust“: Die Struktur des Liedes brachen die Musiker auf und ließen den vielen Zwischentönen Raum, sich zu entfalten. Für das wehmütige „Sister Love“ – eine Komposition Flicks für seine Schwester – griff der Jazzgitarrist zur Trompete, entführte mit seinem leicht gebrochenen Spiel an schummrige Orte voller einsamer Seelen. Gröpper und Flick gewährten nicht nur mit ihren Stücken Einblicke in ihr Innenleben, auch zu deren Entstehungsprozessen erzählten sie private Details.

 

Den Moment genießen


Man erfuhr etwa, dass die Idee zu Flicks vom Rhythmus des Blues vorangetriebenen Stück „Wanne“ dem Gitarristen tatsächlich in einer Badewanne kam – in einem Hotelzimmer in Leipzig, nach einem harten Arbeitstag beim Messebau. Mittlerweile ist Flick als Berufsmusiker aktiv, leitet unter anderem den Musikzug der Husaren Grün-Weiß in Siegburg. Gröpper, der vom chilenischen Pianisten Pablo Paredes ausgebildet wurde, ist Dozent an der Musikschule in Neunkirchen-Seelscheid. Was die Werke der Musiker auszeichnet, ist ihre Leichtigkeit, ihre Transparenz: Sie laden ein, den Moment zu genießen und Sehnsüchten freien Lauf zu lassen."

 

Alle drei Musiker freuen sich sehr auf ihren ersten Auftritt im H&H in der Rheinallee Königswinter.

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